Südamerika -- Rundreise
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Peru - das Land der antiken Kulturen, in dem die traditionellen Lebensformen der Indianer noch Gültigkeit haben, ist mit seiner großartigen landschaftlichen Vielfalt das klassische Reiseziel in Lateinamerika. Neben den gewaltigen Inkaruinen bei Cuzco und der „verlorenen Stadt“ Machu Picchu ist Peru auch die Heimat der Scharrbilder von Nazca, der Chulpa-Grabbauten der Colla am Titikakasee und Zeuge der blutigen spanischen Eroberung. Peru ist auch landschaftlich mit seiner erstaunlichen Vielfalt eines der spektakulärsten Länder der Erde. Nicht zuletzt gehört auch die oft chaotische moderne Realität mit zum Reiseerlebnis. In Jean Renoirs Filmklassiker „Die goldene Kutsche“ trifft eine italienische Schauspielertruppe in Lima ein und wird mit der Frage begrüßt: „Was halten sie von der Neuen Welt?“, die Antwort lautet „Es wird schön aussehen, wenn es fertig ist.“
Bolivien - besitzt eine großartige Vielfalt von touristisch interessanten Landschaften, die meist jedoch nicht erschlossen und nur für den abenteuerlustigen Entdecker zugänglich sind. Bolivien gehört zu den Entwicklungsländern, da es dem Land trotz seiner überaus reichen Bodenschätze nicht gelungen ist diese für sich nutzbar zu machen. Man könnte die gegenwärtige Lage übertrieben so formulieren: Die Bolivianer sitzen auf einer Schatztruhe und leben am Rande des Existenzminimums. Dieser durch windgepeitschte Hochebenen gekennzeichnete Staat ist ca. viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, dünn besiedelt und ohne Zugang zum Meer. Jedoch ergeben die prä-kolumbischen Kulturen, ein reiches Erbe der Kolonialzeit und lebendige indianische Folklore, die grandiose Natur und die vielfältige Flora und Fauna ein ganz besonderes Reiseerlebnis.
Argentinien - der zweitgrößte Staat Südamerikas, hat eine Fläche von 2,8 Millionen Quadratkilometern. Im Land leben ungefähr 33 Millionen Einwohner, von denen fast die Hälfte ihren Wohnsitz im Großraum Buenos Aires hat. Drei Großlandschaften prägen das Land: die Anden im Westen, das nördliche und östliche Flachland, sowie die weiten Ebenen Patagoniens im Süden. Das in die Länge gezogene Land hat drei Klimazonen: tropisch im Norden, gemäßigt im Zentrum und polar im äußersten Süden. Die indianische Urbevölkerung lebt nur noch in der nordwestlichen Andenregion und in der nordöstlichen Provinz Misiones. Ansonsten setzt sich die Bevölkerung hauptsächlich aus europäischen Einwanderern zusammen. Die Landessprache ist Spanisch, in größeren Städten kommt man auch gut mit Englisch zurecht.
Brasilien - damit verbindet man die Unendlichkeit des Amazonas Urwaldes, herrliche Strände, Rio de Janeiro, den Karneval und Samba. Das trifft alles zu, aber in Wirklichkeit ist Brasilien noch viel mehr, ein riesiges Land der Superlative. Mit einer Fläche von 8,5 Mio. km 2 ist Brasilien etwa so groß wie Europa und nimmt die Hälfte des südamerikanischen Kontinents ein. Das Klima reicht vom immer warmen tropischen Norden über alle subtropischen Varianten bis zum gemäßigten Süden. Seit dem 16. Jahrhundert - als die Portugiesen anfingen, das Land zu besiedeln - hat Brasilien immer einen magischen Reiz auf Fremde ausgeübt: lockte zuerst das Gold, später der Kautschuk und der Kaffee, so sind es heute vor allem die feurigen Rhythmen und das liebenswerte Exotische, das die Besucher in seinen Bann zieht. Das größte Land Südamerikas ist ein Kaleidoskop berauschender Bilder.
ReiseverlaufTag 1 (Sa) Lima |
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